Ecumenical Award

Mit diesem Preis wird ein Werk im Wettbewerb ON THE RISE prämiert, das eine hohe künstlerische Qualität aufweist und einem menschlichen Standpunkt Ausdruck verleiht, der mit der Heiligen Schrift übereinstimmt oder zur Auseinandersetzung mit der biblischen Tradition anregt und das Publikum für spirituelle, soziale oder ethische Werte sensibilisiert.

Vergeben wird dieser Award von der Ökumenischen Jury, die aus drei Mitgliedern der interkirchlichen Filmnetzwerke INTERFILM und SIGNIS besteht. Mannheim gehört zu den ersten Filmfestivals überhaupt, auf denen eine kirchliche Jury etabliert wurde: Bereits seit 1963 ist die kirchliche Jury beim Filmfestival in Mannheim (und später Mannheim-Heidelberg) präsent, zunächst unter dem Namen INTERFILM, seit 1995 gemeinsam mit der katholischen Partnerorganisation SIGNIS als Ökumenische Jury.

Das ist unsere Ökumenische Jury 2023!

Lotta Lundberg, Berlin

Lotta Lundberg (* 1961 in Uppsala, Schweden) ist eine preisgekrönte schwedische Schriftstellerin und Kolumnistin, Sie lebt seit 2004 in Berlin. Sie wurde in mehrere Sprachen übersetzt und hat über zehn Romane veröffentlicht. In ihren Texten geht es um existenzielle Fragen, sie behandelt Themen wie Würde, Identität, Gesellschaft Tabus und Grenzen. Sie hat einen Abschluss in Politikwissenschaften von der Universität Uppsala und arbeitete in den 80er Jahren als Reiseleiterin hinter dem Eisernen Vorhang. Lundberg ist Vorstandsmitglied der VAP, (Vererin der Ausländischen Presse) in Berlin, und schreibt eine regelmäßige Kolumne für die schwedische Tageszeitung Svenska Dagbladet.

Markus Leniger, Köln/Schwerte

Dr. Markus Leniger (*1968) studierte Geschichte und promovierte 2004 mit einer Arbeit zur nationalsozialistischen Umsiedlungspolitik. Als Studienleiter an der Katholischen Akademie in Schwerte, ist er verantwortlich für Tagungen zum Thema "Film und Theologie", die Filmreihe "Kirchen und Kino. Der Filmtipp" und Mitherausgeber der Reihe "Religion, Film, Medien". Vorsitzender der Katholischen Filmkommission Kommission für Deutschland; Mitglied der Internationalen Forschungsgruppe "Film und Theologie"; Mitglied der Ökumenischen Jurys Berlinale 2010, 2013, 2017 und 2022 sowie Mannheim-Heidelberg 2014. Veröffentlichungen zu Filmthemen wie die aktuelle Situation der katholischen Kirche in Polen, das Bild der Familie und Medizin/Ethik im Film.

András Petrik, Budapest

András Petrik (*1974), geboren und aufgewachsen in Budapest. Er ist Drehbuchautor, Regisseur und Kameramann. Nach seinem Abschluss in Geschichte und Geografie an der Eötvös-Universität im Jahr 2001 studierte und arbeitete er in Berlin. Im Jahr 2008 schloss er sein Studium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB). Seit 2004 arbeitet er international als Film- und Fernsehregisseur, Drehbuchautor und Kameramann. Seine Filme wurden auf vielen renommierten Festivals ausgezeichnet. Derzeit schreibt er Drehbücher für Kinofilme und Fernsehserien.

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